Musicalaufführung

Berghausener „Goldkehlchen“ setzten das Musical „Kwela, Kwela“ gekonnt in Szene

Nicht von der Schlossgartenschule (Grund- und Werkrealschule) Berghausen wegzudenken sind die „Goldkehlchen“. Seit 15 Jahren gibt es den Chor der Grundschule, der das Schuljahresende stets mit einem Musical bereichert. Es ist ein herausragender Termin für die Schule mit ihren Kindern aus 30 Nationen. Knapp ein Drittel der Grundschüler, 74 Jungen und Mädchen, gehören momentan der Arbeitsgemeinschaft Chor an, die Ulrike Kowalczyk von Beginn an leitet. Seit drei Jahren wird sie von Marion Heinermann unterstützt. In vier Vorstellungen, zwei davon als interne „Generalprobe“ für die Erst- bis Sechstklässler, hat man jetzt „Kwela, Kwela – ein afrikanisches Märchen mit Pfiff“ von Andreas Schmittberger in Szene gesetzt. Mit der Konferenz der Tiere beginnt das Musical. Tebogo, der Lärmvogel, beklagt die Hitze, die Trockenheit und das Warten auf den so notwendigen Regen. Mit dem Song „Mama Afrika' wird das Wasser des Lebens erbeten. Denn: „Die Lage ist ernst', so King George, der Löwe. Nach dem Lied „Afrika und kein Regen' wird das Orakel (ein sprechender Stiefel) befragt. Nun heißt es für alle, vom Aasgeier bis zum Zebra, nach Wasser graben, mit Ausnahme des Künstlers Tschipo, dem Flöte spielenden Buschhasen. Als Wasser gefunden wird, bekommt Tschipo keines. Nachts tauchen drei Gespenster auf und stehlen das Wasser. Es gilt, neu nach Wasser zu graben. Nur wer hält Nachtwache? Das Orakel schlägt vor: „Nehmt den Hasen'. Tschipo willigt ein. Mit dem Song „Mond in Afrika' singt sich Tschipo in die Herzen der Gespenster, mit seiner Flöte und dem „Geisterwalzer' vertreibt er ihre Langeweile. Das Lob von King George „Tschipo, du bist der Größte' teilen die anderen Tiere. Zum rundum glücklichen Ende gehört auch die Verlobung der beiden Zebras Jake und Priscilla, dazu gibt es eine Polonaise der Tiere und anhaltenden Applaus. Das Schülermusical ist eine große Gemeinschaftsleistung. Allein schaffen es die „Goldkehlchen“ nicht. Viele Hände sind gefragt, auch von Eltern der kleinen Sänger oder von der Zirkus-Makkaroni AG der Schlossgartenschule, die Kostüme zur Verfügung stellte. Für den Bereich Catering bei den beiden öffentlichen Aufführungen zeichnete der Förderverein der Schlossgartenschule mit Leckereien wie „King George“, „Süße Zebras“ und „Tebogo“ verantwortlich. Eine Savannen-Szene als Bühnenbild gestalten Zehntklässler. Für Licht- und Tontechnik verantwortlich zeichneten die Werkrealschüler Emanuel, Lars, Niklas und Noah.