Bewerberzirkel 2013

Berufswahl-Siegel für die Schlossgartenschule
In Berghausen wurde einer der ersten Bewerberzirkel im Schulamtsbezirk Karlsruhe veranstaltet
Pfinztal-Berghausen. Als eine der ersten Bildungsstätten im Schulamtsbezirk Karlsruhe hat die Schlossgartenschule in Berghausen einen Bewerberzirkel angeboten. Grundlage dafür ist ein berufsvorbereitendes Konzept für die Klassen sieben bis zehn der Werkrealschule. Diese frühzeitige Orientierung im Beruf, kurz OiB genannt, ist wichtiger denn je. Und sie lohnt sich.
Das hat sich jetzt bei der zehnten Veranstaltung gezeigt. Insgesamt 38 Schüler der Klassenstufe acht nahmen daran teil. Die fünf Tage währende OiB-Woche mit dem Bewerberzirkel am Schlusstag erhielt ihr Tüpfelchen mit der Mitteilung: "Die Schlossgartenschule Berghausen erhält am 18. Juni in Baden-Baden das Berufswahl-Siegel BoriS Baden-Württemberg für berufsorientierte Schulen." Die Auszeichnung für die Region Karlsruhe wird von der Industrie- und Handelskammer vorgenommen. Insgesamt werden in der Kurstadt an der Oos 15 Schulen auditiert.
Für Mario Stöffler, den Fachleiter "Orientierung im Beruf" der Schlossgartenschule, ist dies eine Bestätigung. Dahinter verbirgt sich ein Vorbereitungstraining für die Schüler, das in den jeweiligen Abschlussklassen neun beziehungsweise zehn mit beruflicher Vorbereitung vervollständigt wird. Von Anbeginn an ist Mario Stöffler als Koordinator der OiB-Woche dabei und leitet beim finalen Bewerberzirkel das in der Aula eingerichtete Personalbüro. Allein jedoch sei die Aufgabe "Berufsorientierung" nicht zu stemmen, sagte Mario Stöffler.
Die Schlossgartenschule hat für die Wissensvermittlung über den Unterricht hinaus fünf Kooperationspartner, Firmen aus der Region, an der Hand. Dort für die Ausbildung zuständige Fachkräfte wie Annegret Conrad (Firma Aluplast), Stefanie Doll (Edelstahl Rosswag), Hans-Martin Fribolin und Andrea Zebrowski (Gemeinde Pfinztal), Anja Hönes (Firma Rewe) und Norbert Scharer (Polizei Karlsruhe) kamen in die Parkschule, um Vorstellungsgespräche zu testen und zu bewerten.
Die Berufswünsche der Schüler sind vielfältig. So möchte Angelo Raumausstatter werden, während Jana den Beruf der Einzelhandelskauffrau favorisiert. Dass die Schüler, die sich dem Bewerberzirkel stellen, aufgeregt sind, ist normal, sagt Mario Stöffler. Die vier Tage zuvor haben sich alle mit großer Intensität vorbereitet. Firmenbesuche gehörten auch zum Programm.
Eine Bewerbungsmappe ist das individuelle Resultat. Zur technischen Weiterentwicklung von "Orientierung im Beruf" an der Schlossgartenschule gehört die Digitalisierung. Auch ist die Quote der aus diesem Bewerberzirkel am Ende der Schulzeit resultierenden besetzten Lehrstellen erfreulich, weiß Mario Stöffler.
Einen ersten Schritt in diese Richtung kann Jana vorweisen, die für ein Praktikum bei Rewe eingeladen wurde, darüber hinaus wurden sogar Lehrstellen für einige Achtklässler schon vorgemerkt.
Emil Ehrler

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