Baum des Jahres

Baum des Jahres 2012 kann bis 800 Jahre alt werden
Die Lärche ist der Baum des Jahres 2012. Das wissen die 21 Schüler der Klasse 4c der Grund- und Werkrealschule Berghausen bereits. Im Unterrichtsverbund MeNuK (Mensch Natur und Kultur) soll im verbleibenden Schuljahr noch einiges an Theorie dazu kommen, sagt Klassenlehrerin Jasmin Heinz. Eine erste praktische Einweisung zum Gehölz gab es bei Marc Rehm. Der Baumpfleger hat auf dem Betriebsgelände eine kleine Erdmulde mit einer fünfjährigen Lärche, vier Meter hoch, platziert. Der vorübergehende Standort ist so gewählt, dass die viel genutzte Verbindungsstraße vom und zum Bildungszentrum der Gemeinde als Schaufenster dient. Den Schülern und Erwachsenen, die hier mit dem Fahrrad vorbei fahren, möchte der Unternehmer den jeweiligen Baum des Jahres zeigen. Mit der Lärche macht er den Anfang. Im Herbst, so ist abgesprochen, wird dann die Lärche im Walddistrikt 'Hopfenberg' gepflanzt, an einen dafür vorgesehenen Ort für künftige Bäume des Jahres. Übereinstimmung darüber haben bereits Matthias Köpf, der Pfinztaler Forstrevierleiter, die Vorsitzende der Ortsgruppe Berghausen der Naturfreunde Marianne Mehrer und Bürgermeisterin Nicola Bodner mit Marc Rehm erzielt. Sie alle waren auch bei der kleinen Unterrichtseinheit rings um die Lärche in der Erdmulde mit dabei und standen auf Fragen der Schüler der Klasse 4c Rede und Antwort. Dabei erfuhren Daniel, Lara, Lotta, Julian und ihre Mitschüler, dass die Lärche ein robuster Baum ist, der ein Alter von 600 bis 800 Jahren, eine Höhe bis 45 Meter und einen Stammdurchmesser bis zwei Meter erreichen kann. Sein Holz ist wertvoll und vielseitig verwendbar. Am Jungbaum zeigte Matthias Köpf, dass dieser allein im Vorjahr um knapp ein Drittel seiner Größe gewachsen ist. Eines aber kann der Nadelbaum Lärche nicht, ein Weihnachtsbaum sein. Denn er wirft im Winter seine Nadeln ab und beginnt jetzt wieder mit dem neuen Austrieb.
Der Wunsch der 4c, an ihrem Besuchstag am Stamm eine Wachstumsschleife anzubringen, um im Spätjahr bei der Pflanzaktion, dann zusammen mit der Jugend der Naturfreunde das Wachstum in Zentimetern zu erfahren, wurde bereitwillig erfüllt.
Text und Foto: Emil Ehrler

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