Kooperation mit dem Gartenbauverein

Kooperation Obst- und Gartenbauverein Berghausen

Zu den Grundschulklassen in Baden-Württemberg, die der Unterrichtstheorie im Fächerverbund Mensch, Natur, Kultur (kurz MNK) auch eine praktische Seite hinzufügen können, gehört die Klasse 2a der Schlossgartenschule Berghausen. Die 24 Schüler verwenden in der Vegetationszeit zwei Drittel ihres wöchentlichen Stundenpensums für MNK damit, ein landläufig 'Krautgarten' genanntes Terrain, zu bewirtschaften. Dies geschieht in Kooperation mit dem Obst- und Gartenbauverein (OGV) Berghausen, während den Garten in den östlichen 'Steinwiesen' Fritz Walker zur Verfügung gestellt hat. Im dritten Jahr ist mittlerweile diese Zusammenarbeit, mit jährlich anderen Schulklassen. Von Anbeginn an hat die Pädagogin Ulrike Kowalczyk seitens der Schule die Fäden in Händen, sie wird im laufenden Schuljahr von der Referendarin Karoline Bigalke unterstützt. Den planenden und mithelfenden Teil beim Obst- und Gartenbauverein übernehmen engagierte Mitglieder, an deren Spitze der Vorsitzende Bernd Schaber steht. Beim Arbeitseinsatz, als das Foto im zwei Ar großen Garten an der Steinwiesenstraße entstand, sollen Kartoffeln und Radieschen gepflanzt werden. Das Team der Hobbygartenbauer hat zuvor die Bodenbearbeitung gemacht und die Pflanzbeete vorbereitet. Doch bevor Harke, Rechen, Gießkanne und sonstige Gartengeräte bei den kleinen Gärtnern zum Einsatz kommen, fragt Bernd Schaber 'Was gehört zu einem Garten?' in die Runde der Schüler. Wie im Unterricht, meldet sich, wer etwas weiß. Die Jungen und Mädchen wissen recht viel, registriert der Vereinschef erfreut. Für Ulrike Kowalczyk keine Überraschung, denn neben der Gartenarbeit hat die Klasse 2a auch die Aufgabe dieses Aufgabenspektrum in einem zu fertigenden Gartenbuch zu dokumentieren. Zunächst wird für die Saatkartoffeln Platz gemacht und in gleichen Abständen kleine Löcher gegraben, wo die Knollen hinein kommen. Bis in 14 Tagen schaut das Grün der Kartoffelpflanze aus dem Boden, sagt Bernd Schaber. Und dann wird auch die Arbeit Kartoffelkäfer abzulesen erforderlich. Möglichst ohne Chemie soll der Projektgarten betrieben werden. Sind die Kartoffeln der Sorte 'Prinzess' im Boden und mit Erde zugedeckt, werden Radieschen der Sorten 'Eiszapfen', 'Riesenbutter' und 'Saxa' gesät. Weitere Pflanzarbeiten für Kürbisse, Tomaten und Zucchini sind vorgesehen. Zum diesjährigen Bewuchs im Garten der Klasse 2a gehören aber keine Melonen, wie von den Schülern gewünscht. Dazu wäre eine weitere Klimaerwärmung vonnöten, vertröstet Bernd Schaber. Bei einer kleinen Pause wird dem großen Insektenhaus im Garten ein Besuch abgestattet. Zahlreiche geschlossene Wohnungen, deutet und erklärt Bernd Schaber, zeigen die Akzeptanz der künstlichen Behausung bei den Insekten und dass hinter 'verschlossenen Türen' bereits gebrütet wird. Wer sät, kann auch ernten, gute Hege und Pflege des Gartens vorausgesetzt. Ulrike Kowalczyk, Karoline Bigalke und ihre kleinen fleißigen Gärtner freuen sich zunächst einmal auf Radieschen.

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