Projekt Hundertwasser-Wand

Hundertwassererweiterung

Pünktlich zum Schuljahresbeginn 2005/06 stellte die Bk-Lehrerin Frau Geyer das Projekt "Fortsetzung der Hundertwasserwand" vor. Unsere neunköpfige Projektgruppe hatte sich zu Beginn des Schuljahres schnell gebildet. Wir stürzten uns voller Freude darauf.
Wir trafen uns jeden Donnerstag um halb drei. Im ersten Halbjahr war die Theorie des Friedensreich Hundertwasserprojektes dran. Im zweiten Teil des Projektes setzten wir die Theorie in die Praxis um. Wir trafen uns dazu auch an einem Samstag.
Als erstes zeichneten wir mit Kohlestiften die Vorzeichnungen auf die Wand. Darauf folgte dann das Bemalen, dass eine lange Zeit in Anspruch nahm. Am Ende brachten wir die Mosaiksonne aus Kacheln an. Zuerst befestigten wir die Kachelsteine mit Fliessenkleber und verfugten dann die Lücken.
Besonders stolz sind wir darauf, dass die Wandbemalung ein eigener Entwurf von uns ist. Auf einer großen Kachel haben wir uns alle verewigt.
Für uns war das Projekt ein voller Erfolg und wir werden uns in ein paar Jahren mit Freude daran erinnern.

(Daniel Michelberger, Klasse 8b)

Projekt Hundertwasser 2

Projekt Hundertwasser 2

Die Projektgruppe steht stolz vor ihrem Werk an der Gartenschule.

Kontrast- und farbenreiche Komposition

Hundertwasser inspirierte die Aktion der zehnten Klasse im Schuljahr 2004/05
Pfinztal- Berghausen (ee). Gerade ist der Gong zur großen Pause an der Grund-, Haupt- uns Werkrealschule Pfinztal ertönt. Nach Klassen geordnet verlassen die Schüler Park- und Schlossschule in Berghausen und gehe zielorientiert zur Nordseite der Gartenschule (gegenüber der Pfinztalhalle ), wo sie bereits von Mitschülern erwartet werden. An der Ostseite des Pausenhofs treffen sie sich vor einer mit schwarzer Folie verhangenen großen Wandfläche. Die Enthüllung steht unmittelbar bevor. Nur soviel ist allgemein bekannt: die Wand, rund 30 Quadratmeter, wurde neu gestaltet und zwar in Anlehnung an den österreichischen Maler Friedrich Stowasser, jedem wohl besser bekannt als Friedensreich Hundertwasser.
Die Spannung ist groß. Doch bevor der "Vorhang" fällt, haben Schülersprecherin Nicole und ihre Klassenkameradin Ina das Wort. Die beiden gehen in die Werkrealschule und haben zusammen mit ihren 17 Mitschülern aus der zehnten Klasse für diese Arbeit verantwortlich gezeichnet. Sie erinnern an die Vorgeschichte, die bereits bei der Projektprüfung vor einem Jahr begann. Auf dem Papier und den Skizzen hatte man dort die Idee, die Schlossschule von 1907 farblich in ihrem Außenkleid aufzupeppen. Wie es wohl Friedensreich Hundertwasser getan hätte. Sagt Nicole, der vor 4Jahren 72jährig starb.
Intensiv haben die Schüler sich im Fach "Bildende Kunst" bei der Pädagogin Heike Geyer mit diesem Architekturdoktor beschäftigt. Ein Ansinnen, aus langweiligen, grauen Fassaden und Wänden farbenfrohe Flächen zu machen, faszinierte die 19 Schüler. Die Schulleitung war von der Idee angetan und zwar spontan, erklärt Rektor Waldemar Skrobanek in kurzen Worten.
Jetzt heißt es Kontakt aufnehmen mit dem Hausbesitzer, der Gemeinde Pfinztal. Das Kommunale Bauamt als Ansprechpartner kam mit ins Projekt "Hundertwasser". Übereinstimmend wurde die Westwand im Nordteil der 1953 erbauten Gartenschule ausgewählt. Die zehnte Klasse fertigte im Unterricht den Entwurf, der als Vorlage diente. Nach den Sommerferien fiel der Startschuss, die Arbeit begann.
Jetzt fällt die schwarze Verhüllung, Riesenapplaus, Gejohle und Pfiffe erheben sich. Würde Hundertwasser noch leben, man hätte ihn ins Pfinztaldorf zu dieser Enthüllung eingeladen.
Das Werk mit seinen für Hundertwasser typischen Spiralformen leuchtet. Und so soll es auch bleiben. Rektor Waldemar Skrobanek bittet die Schüler, die neu gestaltete Wandfläche sorgfältig zu behandeln.

Berufsfindung

www.zirkus-makkaroni.de

Theaterarbeit

Mensabetrieb im BZ