Abschlussfeier 2005

"Auf uns kann man sich verlassen"

Die Stimmung war gut, man war in Feierlaune. Und trotzdem, in teilweise kritischen Wortbeiträgen wurde manches im Rückblick auf die Schulzeit der nun abgehenden 50 Entlassschüler relativiert.
Auch das müsse gesagt werden, waren sich sowohl Rektor Waldemar Skrobanek wie auch Gisela Weiß einig. Die Klassenlehrerin der Werkrealschulklasse hatte zwar keine Bange vor der Zukunft für ihre 17 Pennäler sowie die 33 Hauptschüler und sprach vom Schulweg als Aufstieg.
Trotzdem, die Einstellung müsse sich bei manchen ändern. 100 Prozent Leistung zu bringen über die Schulwoche verteilt, genüge ganz einfach nicht. Die maximale Leistung müsse man täglich abrufen, nach Möglichkeit sogar noch etwas mehr, schrieb sie ihren Ex-Schülern ins Stammbuch und baut nun auf deren Einsicht. Auch der Schulleiter stellte fest, dass der Bildungshunger im Allgemeinen bei der Schülerschaft stärker sein könnte. Daher appellierte er auch an die Eltern, dass künftig ohne wenn und aber Schule und Elternhaus in einem Boot sitzen und die Richtung vorgeben müssten. "Wir geben unser Bestes" stand auf den Shirts, die das Ereignis lesbar festhielten. Dass man bei den Schulabgängern mutig nach vorne blickt, kam auch mit den Aufschriften "Wir haben unser Ziel erreicht" und "Auf zu neuen Gipfeln" deutlich zum Ausdruck.
Ortsvorsteher Hellmut Müller, Elternbeiratsvorsitzender Karl- Heinz Pieper, der Vorsitzende des Fördervereins Mathias Nees und auch Pfarrer Bernhard Würfel resümierten, dass "Pessimismus fehl am Platz sei" und die jungen Menschen an ihre Fähigkeiten glauben sollten. "Ihr habt ein gutes Rüstzeug erhalten, behaltet dies und die Schule in guter Erinnerung".
Mit "Auf uns kann man bauen" hatte man dem üppigen Begleitprogramm (Mix aus Gesang, Musik, Sketch, Ballade, Tanz und Dia-Schau) ein buntes Motto gegeben. Mit den Entlassschülern einstudiert hatten dies die Lehrerinnen Edith Andermann, Christina Kreichgauer und Gisela Weiß.
Bestanden haben alle 50 Schüler, als deren Beste gab es Preise für Lennart Bühn (Note 1,8) und Sarah Beckmann (1,9), beide Werkrealschule sowie Timo Koch (2,4) und Ann-Kathrin Rosenbauer (2,3) beide Hauptschule.

Text: Emil Ehrler

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